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Präsentation Nepal Projekt

Hallo,

Nach unserer kleinen Winterpause, gibt es nun ein letztes Mal Neuigkeiten von uns. Diesen Donnerstag wird in Bietenhausen unser bereits angekündigter Vortrag zu unserem Nepal-Projekt stattfinden.

Wir wollen euch mitnehmen auf eine kleine Reise durch unsere Zeit in Nepal und euch persönlich von unseren Erfahrungen erzählen. Der Abend ist besonders für Spender und Spenderinnen und für solche, die es vielleicht werden wollen 😉

 

Hier nochmal alles auf einen Blick:

Wo?                  Sporthalle Bietenhausen
Wann?             24. Januar 2019, 18 Uhr

Es wäre wichtig für die Planung, dass Ihr euch bei Frau König kurz anmeldet. Hier noch die Kontaktdaten:

m.koenig@diasporahaus.de
07478 8818

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Grüße
Charli und Elena

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…und Wiedersehensfreude

Gestern morgen waren es noch die Abschiedstränen und abends folgte dann die Wiedersehensfreude.

Als wir in Kathmandu losgeflogen sind, wurden wir nochmal von einem wunderschönen Nepal mit einer atmenberaubenden Sicht aus dem Flugzeug verabschiedet. Das war ein super Abschluss und hat alles nochmal abgerundet 🙂

Wir kamen ziemlich verspätet um kurz vor 23:00 Uhr an. Unser Anschlussflug in Istanbul hatte auch über eine Stunde Verspätung, aber immerhin bekamen wir so unseren Flug nach Stuttgart 🙂

Das Gefühl, die Koffer in einem Stück auf dem Band zu sehen, war sehr erleichternd. Sie waren sogar noch in den Folie eingewickelt und unversehrt. Dann ging es nur noch durch den Zoll und danach ab zu unserem Empfangskomitee 🙂

Jetzt genießen wir erstmal die Feiertage mit unseren Familien.

Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und viele tolle Momente mit euren Familien🎄🌟

Liebe Grüße aus Deutschland😅🇩🇪

Charli und Elena

Abschiedstränen….

Heute ist der Tag gekommen, dem wir mit gemischten Gefühlen engegengeblickt haben. Der Abschied von diesem wundervollen Land, den tollen Menschen die wir kennenlernen durften und das das Ende unseres Projekts…

Die Nacht von gestern auf heute war kurz, die Koffer wurden oft aus- und wieder eingepackt bis dann tatsächlich alles passte. Da unsere Koffer jetzt sehr schwer sind und ein paar Alterserscheinungen zeigen, hat uns NirDhoj den Tipp gegeben, die Koffer mit einer großen Frischhaltefolie einzuwickeln- so wie das halt am Flughafen gemacht wird. Da es das am Flughafen in Kathmandu leider nicht gibt, haben wir es selbst in die Hand genommen und unsere Koffer großzügig mit Frischhaltefolie eingewickelt und mit Klebeband fixiert 😀

Nachdem wir unsere großen Koffer abgegeben haben, einige eher ungenaue Security-Checks überstanden haben und unseren Ausreisestempel in den Reisepass bekommen haben, sitzen wir jetzt hier am Gate und warten auf unser Boarding.

Unser Flug hat 40 Minuten Verspätung, was wir aber nicht schlimm finden, weil ein bisschen mehr Nepal geht immer 🙂 Nur müssen wir jetzt schauen, dass wir den Anschlussflug in Istanbul bekommen, aber das wird schon alles gut gehen- teu teu teu 🙂

Heute Abend um 21:30 Uhr deutsche Zeit werden wir in Stuttgart landen und von unseren Liebsten empfangen werden 🙂 Darauf freuen wir uns natürlich sehr!

Das letzte Mal wünschen wir euch nun liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏

Charli und Elena

Der Abschied von Lurpung und die letzten Tage in Kathmandu

Hallo ihr Lieben,

vor 2 Tagen verabschiedeten wir uns von dem Bergdorf Lurpung und seinen unglaublich tollen Menschen. Die Abreise war sehr komisch, da wir nun mehr und mehr realisieren, dass der Rückflug nach Deutschland immer näher rückt. Nun bleiben uns nur noch zwei Nächte in diesem wundervollen Land und wir können es kaum glauben, dass die 11 Wochen so schnell an uns vorbeigezogen sind… Uns graust es jetzt schon vor dem Abschied am Samstag 😦

Aber jetzt genießen wir noch unsere letzten Tage in der Hauptstadt und kaufen noch fleißig ein. Nicht nur für uns ist etwas dabei, sondern ihr bekommt natürlich auch etwas ab 🙂 Ihr fragt euch wie das funktionieren soll? Ganz einfach! 🙂
In Bietenhausen wird im kommenden Jahr ein kleines Nepal-Lädle eröffnet, in dem ihr ein kleines Stück Nepal für euch Zuhause kaufen könnt. Hierfür haben wir schon fleißig geshoppt und es ist bestimmt für jeden was dabei 🙂 Die Bandbreite reicht von Schals und Taschen über Klangschalen bis hin zu Gewürzen und Tees. Natürlich wurde alles von uns sorgfältig ausgewählt und das Lädle freut sich über viele Besucher 🙂

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Zudem bereiten wir noch unseren Abschlussbesuch in der Wohngruppe vor 🙂
Wir haben einige Klamotten mit nach Nepal gebracht, die wir gerne den Kindern aus der Wohngruppe geben möchten. Aber davor mussten sie nochmal richtig durchgewaschen werden! Also haben wir gestern einen großen Waschtag eingelegt und unsere frischgewaschenen Klamotten im Garten getrocknet 😀

Jetzt müssen sie nur noch zusammengelegt und in Kartons gepackt werden.
Außerdem haben wir noch Mäppchen und Hefte von der Schulaktion übrig, die wir den Kindern dort auch gerne schenken würden 🙂

Morgen gehen wir dann nochmal dorthin, um all die Sachen überreichen zu können!

Wir wünschen euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit und stressfreie Vorbereitungen für das große Fest 🙂

Liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏
Charli und Elena

Weihnachten steht vor der Tür 🎀🎄🎁

Gedicht

Passend zur Weihnachtszeit nochmal ein kleiner Aufruf von uns 🙂

Viele wollen gerade zu Weihnachten etwas Gutes tun aber wissen oft nicht, wie.
Gerade in dieser besonderen Zeit versuchen Menschen durch eine Spende an ärmere Länder eine Verbesserung herbeizuführen. Aber die Wahl der Organisation gestaltet sich schwieriger als gedacht, da man nicht den Weg des Geldes bezahlen möchte, sondern direkt etwas bewirken will.

Ihr habt gesehen, wie viel wir hier mit den Spenden erreichen konnten und welche tollen Aktionen wir vor Ort machen konnten. Jeden Euro, den wir zur Verfügung hatten, konnten wir sinnvoll umsetzen und damit Kinderaugen zum Strahlen bringen.
Wir hoffen, dass dieses Erlebnis nicht nur uns vorbehalten war, sondern auch weitere Studenten nach uns diese tolle Erfahrung machen dürfen.

Damit keine Verwirrung entsteht: unsere Flüge und unsere Versorgung werden nicht über die Spendengelder finanziert. Somit geht jeder gespendete Euro direkt an die Kinder und ihre Familien in Nepal.

In den letzten Monaten haben wir versucht, euch so viele Eindrücke wie nur möglich zu vermitteln. Wir haben uns über die vielen positiven Rückmeldungen gefreut und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, euch auf unserem Weg mitzunehmen.
Deshalb hoffen wir, dass sich die Begeisterung auch in den Spenden zeigt und es weitere Nepal Projekte in den nächsten Jahren geben kann – das würde uns und die Kinder sehr freuen 🙂

Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, die ihr spenden könnt, zählt jeder Euro, der auf das Spendenkonto überwiesen wird.

Nochmal zur Erinnerung: es besteht die Möglichkeit eine Spendenbescheinigung vom Diasporahaus zu erhalten. Falls ihr das möchtet, könnt ihr uns einfach eine E-Mail (dh.nepal@disporahaus.de) schreiben und wir kümmern uns sehr gerne darum 🙂

Falls ihr noch etwas Genaueres wissen wollt oder eine Frage zu unserem Projekt habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden 🙂
Zudem wird es im Januar noch einen Nepal-Abend im Diasporahaus in Bietenhausen geben, an dem wir euch von unserem Projekt und unseren Eindrücken berichten werden. Dort wird es dann auch je ein Exemplar von den Spenden, die wir hier machen konnten, geben.
Auch dort besteht die Möglichkeit, uns persönlich kennenzulernen und alle Fragen loszuwerden 🙂
Den genauen Termin werden wir hier noch veröffentlichen!

Bis dahin freuen wir uns über ganz viele Spenden zum Fest der Liebe ❤

Spendendaten:
Sparkasse Zollernalb
DE14 6535 1260 0134 0356 59
Verwendungszweck: Projekt Nepal

Liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏
Charli und Elena

Über die nepalesische Schule 📚👨‍🏫

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen haben wir sehr viel Zeit in zwei nepalesischen Schulen verbracht und haben festgestellt, dass die Schule hier komplett anders abläuft als in Deutschland. Nicht nur das Fehlen der Schulpflicht macht diesen Unterschied, sondern auch viele andere Faktoren. Deshalb möchten wir euch einen Einblick in das Schulleben und über das Schulsystem Nepals geben.

Hier in Nepal gibt es öffentliche und private Schulen. Allerdings sind hier Privatschulen üblicher als in Deutschland, da dort mehr darauf geachtet wird, dass die Kinder tatsächlich die Schule besuchen. Die meisten Privatschulen sind nicht für die reichen Nepalis, sondern richten sich eher an die Mittelschicht. Der Unterschied von einer öffentlichen Schule zu einer Privatschule ist, dass in der Privatschule viel auf Englisch gelehrt wird und die Klassen kleiner sind und somit ein bessere Lernatmosphäre herrscht.

Die Schulgebühren, die bei beiden Schularten anfallen, müssen von der Familie direkt bezahlt werden. Außerdem besteht Schuluniformpflicht, weswegen auch die Schuluniformen organisiert und finanziert werden müssen. Zusätzlich dazu kommen dann noch die laufenden Kosten für Schulbücher und Schulmaterialien. Aus diesem Grund ist es nicht jeder Familie finanziell möglich ihre Kinder zur Schule zu schicken. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Kinder, die nicht zur Schule gehen können, keine bzw. kaum Bildung erhalten und eine geringe Chance auf eine gesicherte Zukunft haben. Deshalb ist es eine immense Unterstützung für die Familien, wenn Schulutensilien gespendet werden. Man sieht den Familien und auch den Kindern die Erleichterung an, da sie somit weiterhin die Schule besuchen können, ohne dass ihre Familie sich damit in finanzielle Schwierigkeiten begibt.
Deshalb nochmal: Jede kleine und natürlich auch große Spende hilft den Kindern und ihren Familien hier die Kosten zu stemmen 🙂 Auch wenn es nur ein paar Euro sind kann man damit hier viel erreichen.
dhnepalchangeit.wordpress.com/spenden/

In Nepal beginnt die Schule nach dem Kindergarten, der oftmals auf dem gleichen Gelände wie die Schule ist, mit der Primary School. Diese ist zu vergleichen mit der Grundschule in Deutschland, jedoch werden hier die Klassen 1-5 unterrichtet.
Direkt im Anschluss kommen die Kinder in die Secondary School, wo sie die Klassen 6-10 besuchen können. Hier gibt es keine verschiedenen Schularten, sondern jedes Kind erwirbt den gleichen Abschluss. Ende der 10. Klasse gibt es dann eine landesweite Schulabschlussklausur, die gefürchtet wird, da sehr viele Schüler aufgrund mangelndem Wissens durchfallen. Deshalb bereiten sich die Zehntklässler sehr gut darauf vor und hoffen dann auf eine gute Prüfung, da diese über ihren weiteren Weg entscheidet. Diese Abschlussprüfung ist vergleichbar mit der Mittleren Reife.

Wenn ein Kind die Abschlussklausuren bestanden hat, kann es auf eine Higher Secondary School gehen. Dort wird kein allgemeines Schulwissen mehr vermittelt, sondern spezifische Inhalte je nach gewählter Fachrichtung. Erst nachdem man die 2-3 jährige Higher Secondary School erfolgreich abgeschlossen hat, besteht die Möglichkeit ein College zu besuchen.

Nun aber genug Allgemeines: jetzt stellen wir euch unsere zwei Schulen vor 🙂

Die Schule in Lurpung beinhaltet alle Klassen von 1-10 und zusätzlich noch einen Kindergarten. Insgesamt sind 150 Schüler und Schülerinnen angemeldet, jedoch sind immer nur um die Hälfte der Kinder regelmäßig dort. Unterrichtet werden die Fächer Englisch, Nepali, Wissenschaften, Mathe, Sozialwesen, Allgemeinbildung, Computer und Gesundheit. Da es insgesamt einen Lehrermangel gibt, werden manche Klassen zusammengelegt und gemeinsam unterrichtet. Aber auch das Ausfallen vieler Stunden ist hier üblich.

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In dieser Schule hat jede Klasse einen eignen Klassenraum, der mit Schulbänken, einer Tafel und einer kleinen Ablage ausgestattet ist.

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Die Schule besitzt Stehklos, die zwar kein Luxus sind, aber für die meisten Kinder mehr sind, als sie zu Hause zur Verfügung haben.

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Außerdem gibt es eine Bücherei, wo die Kinder regelmäßig Bücher ausleihen können. Dieses Angebot wird gerne genutzt und die Kinder freuen sich immer wieder über neue Bücher. Zusätzlich zu den Klassenräumen gibt es noch einen Computerraum, der jedoch nicht so häufig genutzt wird, und ein Lehrerzimmer.

Die Schule beginnt morgens mit einem Morgensport für die Kids. Hierbei werden verschiedene Dehnübungen gemacht und der Kreislauf in Schwung gebracht.

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Danach wird die nepalesische Nationalhymne gesungen und dann startet die Schule. Um 13:00 gibt es eine Mittagspause, in der die Kinder sich etwas von zu Hause mitbringen, ganz zu Hause essen oder sich eine Kleinigkeit am Kiosk kaufen. Um 14:00 geht es dann weiter bis um ca. 16:00.

In Dorkapa ist der Ablauf gleich. Der einzige Unterschied ist, dass in Dorkapa nur der Kindergarten und die Klassen 1-8 angeboten werden. Eine Klasse 9 oder sogar 10 würde sich hier nicht lohnen, da dieses Jahr nur 4 Kinder die 8. Klasse besuchen. Insgesamt gibt es an der Schule 88 Schüler und Schülerinnen und sogar ausreichend Lehrer für jede Klasse.

Falls ihr noch etwas mehr darüber wissen wollt oder eine konkrete Frage habt, beantworten wir euch diese sehr gerne 🙂

Liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏
Charli und Elena

Unsere Erlebnisse in Dorkapa

Namasté

nachdem wir gestern schon unseren letzten Tag an der Schule in Dorkapa hatten, wollen wir nochmal mit euch gemeinsam zurückblicken, was die Woche noch passiert ist.

Am Mittwoch haben wir, wie in Lurpung auch, Batik Shirts mit den Klassen 3, 4 und 5 gemacht. Dieses mal gibt es auch Bilder von den tollen Ergebnissen 😉
Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht und sie waren überwältigt von ihrem eigenen Werk. Auch wir waren total baff, da wir eine neue Technik ausprobierten und die Shirts jetzt sogar noch besser aussehen 🙂 Aber seht selbst….

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Am Donnerstag war unser großer Nähtag und wir starteten mit Klasse 1 und dem Kindergarten. Für diese hatten wir warme Mützen gekauft, denen wir dann mit verschiedenen bunten Patches einen Farbklecks verpassten. Da die Kinder noch zu klein waren, half uns eine Lehrerin dabei die Patches auf die Mützen zu nähen. Die Kinder schauten aber gespannt zu und wir wurden genau beobachtet. Danach zog jedes Kind direkt seine Mütze auf und freute sich darüber. Als Dank für die Mützen wurden mit süßen Tänzen und Gesängen von den Kindergartenkindern unterhalten 🙂

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Auch gestern haben wir ganz viele kleine Kinder mit ihren heiß geliebten Mützen gesehen 🙂

Mittags haben wir mit Klasse 6 weitere Patches auf deren Rucksäcke genäht. Die Schüler konnten es sogar selbst machen, was für Begeisterung und einige krumme Nadeln geführt hat 😀 Aber die Kinder hatten Spaß- und das ist die Hauptsache! Jedes Kind durfte sich ein Patch aussuchen und jetzt haben die Rucksäcke sogar noch einen weiteren bunten Fleck als nur das Namensbändchen.

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Gestern an unserem letzten Tag war wieder Stockbrot angesagt. Wir machten morgens wieder direkt den Teig und machten uns dann auf zum Stöcke suchen. Dieses mal sogar ohne Bisse oder Verletzungen 😀
Die Lehrerin, die uns schon die ganze Woche begleitete, suchte mit uns zusammen Feuerholz und half uns dann auch beim Feuer machen. Und dann konnten wir auch schon starten 🙂 Klasse 7 und 8 durften zuerst und dann kamen auch noch die ganzen anderen Klassen und vor allem auch die Lehrer dazu. Allen hat es gut geschmeckt und es war wieder eine völlig neue Erfahrung für die Schüler, Teig um einen Stock zu wickeln und das dann danach zu essen. Aber es hat ihnen Spaß gemacht und auch eine zweite Runde wurde uns nicht ausgeschlagen 🙂

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Nachdem die Stockbrotaktion dann zu Ende war, wurden wir von den Kindern mit Blumenketten überrascht. Der Rektor hielt für uns in gebrochenem Englisch eine sehr schöne Rede, die uns sehr berührte. Er dankte uns für die tollen Tage an seiner Schule und fühlte sich geehrt, dass seine Schüler und Schülerinnen die tolle Woche miterleben konnten. Auch die anderen Lehrer bedankten sich für die tollen Aktionen und die vielen neuen Ideen, die wir in die Schule gebracht haben. Auch wir bedankten uns dann nochmal für die tolle Erfahrung und für die Zeit, die wir hier verbringen durften 🙂

Dorkapa war noch mal eine ganz andere Erfahrung als in Lurpung, da die Kinder in Lurpung es gewöhnt sind, dass immer wieder Volontäre da sind und Aktionen mit ihnen machen. In Dorkapa dagegen waren alle zunächst sehr skeptisch und zurückhaltend und man merkte, dass die gesamte Schule noch nicht viele Ausländer hier gesehen hat. Dafür waren sie aber umso dankbarer, dass sie diese komplett neue Erfahrung machen durften 🙂 Wir hoffen, dass es auch anderen Studenten des Diasporahauses möglich ist, an dieser Schule weiterhin mit den Kindern zu arbeiten. Die ganzen freudigen Gesichter werden wir nicht vergessen und wir wünschen es den Kindern, dass sie noch mehr so tolle Erfahrungen sammeln dürfen.

Der Abschied an sich war sehr schön, allerdings merken wir jetzt immer mehr, wie die Abschiede sich häufen und damit auch unsere Zeit so langsam dem Ende zugeht. Wir sind jetzt noch bis Dienstag in Lurpung und werden dann zurück nach Kathmandu gehen um dort letzte Sachen fürs Nepal Lädle in Bietenhausen zusammen zu suchen. Bis dahin werden wir noch die Zeit in Lurpung genießen und dann am Samstag zurück nach Deutschland kommen.

Wir halten euch wie immer auf dem Laufenden und wünschen euch schonmal für das Wochenende einen schönen dritten Advent 🕯🕯🕯

Liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏
Charli und Elena

Neues aus Dorkapa

Hallo ihr Lieben,

Heute war unser dritter Tag in Dorkapa und wir haben schon einiges mit den Kindern hier erlebt.

Aber bevor wir etwas mit den Kindern erleben dürfen, müssen wir erst von Lurpung nach Dorkapa kommen. Das ist leider nicht so einfach, wie die Nepalis es uns gesagt hatten. Der Anfang der Strecke ist ganz angenehm, da es mal bergauf und mal bergab geht. Aber danach kommt die Hölle 😦 es geht steil den Berg hoch und der Weg ist eine Abwechslung zwischen vielen aufgeschütteten Steinen und Sand…aber zum Glück wissen wir, dass nach diesem Berg dann endlich Dorkapa kommt 🙂

Am ersten Tag brachten wir Klasse 8 das Knüpfen bei und die fertigen Bänder haben sie nun als Namensschild an ihren Rucksäcken 🙂
Auch wenn es nur wenige Kinder waren, benötigte es eine gewisse Zeit bis alle den Dreh raus hatten.

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In den Klassen 5-7 haben wir einfache, geflochtene Namensschilder gemacht, da die Klassen viel zu groß sind und daher das Beibringen leider sehr schwer fällt – aber auch diese Ergebnisse können sich sehen lassen! 🙂

Gestern starteten wir dann unsere Rasselfabrik. Den Vormittag verbrachten wir gemeinsam mit Klasse 2 und am Nachmittag konnte auch Klasse 3 kreativ werden.
Heute morgen machten wir die Rasseln gemeinsam mit den Klassen fertig. Wir fanden es wieder aufs Neue verblüffend, wie schnell die Rasseln fertig waren und wie wenig Berührungsängste die Kinder heute im Gegensatz zu gestern mit dem Kleister hatten 😀
Jetzt stehen alle Rasseln auf einer Mauer und dürfen den ganzen Tag die Sonne genießen.

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Morgen können die Kinder die Rasseln abholen und mit nach Hause nehmen.

Heute mittag waren wir dann nochmal in Klasse 7, da die Mädchen nachgefragt haben, ob wir ihnen das Knüpfen auch noch beibringen können. Wie erwartet, ging es anfangs nicht so locker von der Hand aber die, die es wirklich wollten, hatten zum Schluss auch ein schönes fertiges Band 🙂

Wir freuen uns schon sehr auf die anderen Aktionen und halten euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße aus Nepal⛰🌏

Charli und Elena

Nächster Halt: Dorkapa 🚲

Namasté,

Gestern sind wir nun zurück nach Lurpung gefahren. Uns geht es soweit wieder ganz gut und unsere gesundheitliche Situation verbessert sich noch immer. Heute wollen wir euch noch von den letzten Aktionen in Lurpung erzählen und wie es dann in Dorkapa weiter geht 🙂

Mit den Klassen 4+5 in Lurpung haben wir noch tolle Batik-Shirts gemacht. Für diejenigen, denen Batik nichts sagt, hier eine kurze Erklärung: hierfür nimmt man ein weißes Kleidungsstück (in unserem Fall T-Shirts) und befestigt an unterschiedlichen Stellen Haushaltsgummis. Danach taucht man die T-Shirts in Wäschefärbemittel und lässt die Farbe einwirken. Danach nur noch gründlich auswaschen und trocknen lassen. Sobald die Sachen trocken sind, kann man die Gummis entfernen und hat dann ein tolles Muster als Ergebnis 🙂

Die Kinder fanden es sehr witzig, wie die T-Shirts weiß mit den Gummis aussahen und wunderten sich, was wir mit ihnen vorhaben. Auch als die Kinder die T-Shirts dann in die Farbe tauchen durften, schauten wir in viele fragende Gesichter. Die Kinder sahen schon nach wenigen Sekunden, dass ihr T-Shirt sich in ihre Wunschfarbe verwandelt hat und konnten es kaum glauben, dass das ganze so schnell und einfach geht. Wir trockneten die T-Shirts dann über Nacht und die Kinder konnten am nächsten Tag die Gummis entfernen und dann ihr eignes Batik-Shirt mit nach Hause nehmen. Die ganze Schule interessierte sich für die Aktion und es kamen immer wieder Schüler, wie auch Lehrer, die ganz neugierig immer wieder vorbei kamen und unseren Fortschritt anschauten. Die Aktion war ein toller Erfolg und auch die größeren Klassen würden so etwas in der Zukunft gerne mal machen… Wink mit dem Zaunpfahl ➡️😉https://dhnepalchangeit.wordpress.com/spenden/ 😀

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Nun können wir euch nur noch von der letzten Aktion in Lurpung berichten. Genau, ihr denkt an das Richtige: die Stöcke-Such-Aktion, bei der Charlis Finger attackiert wurde 😀 Jetzt aber auch die Erklärung, warum es überhaupt so weit kam.

Wir wollten gemeinsam mit den Klassen 9+10 einen kleinen Abschluss machen, bei dem deutsches Stockbrot geplant hatten. Hierfür machten wir früh morgens den Teig und gingen dann gemeinsam mit den Klassen Feuerholz sammeln. Die Sammelaktion war nicht so einfach wie gedacht, weil alle Menschen aus Lurpung ständig auf Feuerholzsuche sind. Deshalb waren wir sehr froh darüber, dass uns die kleinen Profis geholfen haben. Sie sind sogar auf abgestorbene Bäume einige Meter über dem Boden geklettert, um dort ein paar Äste abzuschlagen mit Sicheln und Äxten.

Als wir dann genug zusammengesucht hatten, konnten wir dann auch schon starten. Die Kinder fanden es zunächst komisch, dass sie nun Teig um einen Stock wickeln sollten, sahen aber bald, was es werden sollte. Nachdem dann ein Junge den ersten Schritt des Probierens wagte, stürzten sich alle darauf. Auch die anderen Klassen kamen nach Unterrichtsschluss noch vorbei und wir vernichteten gemeinsam 3 Kilogramm Teig 🙂
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Danach haben wir den Mittag schön ausklingen lassen und es war ein schöner letzter Tag an der Schule in Lurpung 🙂

Eigentlich wäre es dann in der neuen Schulwoche nach Dorkapa gegangen, aber die Story kennt ihr ja schon…. Aber heute geht es nun tatsächlich los 🙂
Wir fahren jeden Morgen mit dem Fahrrad, laut Nepalis ca. 30 Minuten, wobei wir das noch nicht ganz glauben… Dort können wir jetzt leider nur eine Woche mit den Kindern verbringen, was wir sehr schade finden. Aber wir werden die Zeit gut ausnutzen und das Beste daraus machen.

Ab kommender Woche gibt es dann noch einmal ein paar Updates zu unseren Aktionen 🙂

Liebe Grüße aus Nepal⛰🌏
Charli und Elena

Kurze Info: warum grad nix los ist?!

Hallo ihr Lieben 🙂

einige von euch haben uns schon gefragt, warum es gerade keine neuen Beiträge gibt. Hier kommt die Antwort:

Als wir für unsere letzte Aktion in Lurpung Stöcke gesammelt haben, vergnügte sich ein Tierchen mit Charlis Finger. Was genau es war? -Keine Ahnung, wir haben es nicht gesehen… Wir wissen nur, dass anfangs ihr Finger krass angeschwollen ist und über die Nacht dann auch die komplette Hand. Da das Dorf Lurpung keinen eigenen Arzt hat, durften wir dafür mal so einen richtigen Schamanen kennenlernen. Mit Pusten, Genuschel, Asche und zuletzt auch Hühnerscheiße wurde dann die Bissstelle an Charlis Hand mehrmals täglich behandelt. Tatsächlich stellte sich nach einigen Tagen eine Besserung ein. Ob es jetzt an dem Schamanen oder der eigenen Desinfektion und Wundheilsalbe lag, dürft ihr euch jetzt selbst aussuchen 😉

Aber nicht nur Charlis Finger protestierte, sondern mich erwischte es auch. In der Nacht bekam ich starke Magenkrämpfe, bei denen keine Schmerzmittel halfen. Ein anderer Volontär, der gerade auch in Lurpung ist, hat das gleiche erwischt. So verbrachten wir erstmal zwei Tage komplett im Bett mit Schmerzmitteln und natürlich viel Liebe von Charli. Als es nach zwei Tagen nicht besser wurde, beschlossen wir nach Kathmandu in ein Krankenhaus zu fahren. Dort wurden wir mit ausreichend Medikamenten versorgt und kurieren uns nun im Apartment aus. Der Arzt sagt, wir sollen noch 48 Stunden in Kathmandu bleiben, falls es wieder schlimmer wird oder die Medikamente nicht anschlagen.

Somit sitzen wir hier und konnten leider unser Projekt in Dorkapa aus gesundheitlichen Gründen noch nicht starten. Wir hoffen aber, dass es uns schnellstmöglich wieder besser geht und wir dann wenigstens noch ein paar Tage mit den Kindern dort verbringen können 🙂

Nochmal kurz zur Erinnerung: am 22. Dezember fliegen wir schon wieder zurück nach Deutschland. Das bedeutet, dass unser Endspurt bereits begonnen hat und uns nur noch eine Schulwoche (Sonntag bis Freitag) für das Projekt in Dorkapa bleibt 😭

Wir berichten euch wieder, wenn wir zurück im Bergdorf sind 🙂

Liebe Grüße aus Nepal ⛰🌏

Charli und Elena